Die stepwerkstatt

 
stepwerksatt – klein aber fein


Die stepwerkstatt ist eine kleiner „Handwerksbetrieb” oder besser gesagt „Fußwerksbetrieb”, denn das, was wir anfertigen, ist Steptanz bzw. „Tap Dance” – so heißt die Kunstform eigentlich in ihrer Muttersprache. *
Ich biete Unterricht für Menschen jeden Alters an, zeige gelegentlich Ausschnitte aus unserer Arbeit in der Öffentlichkeit und entwickele mit anderen Steptänzern und Musikern gemeinsame Projekte.
Die stepwerkstatt gleicht auch im Charakter dem kleinen Handwerksbetrieb: jedes Teil mit Liebe gemacht, individuelle Maßarbeit statt Massenproduktion, lieber Kammermusik als Riesenevent,  individueller Ausdruck statt Gleichförmigkeit. „Jede Jeck is anners…” – das macht Jazz Tap unter anderem für mich aus und darum so bunt und toll.
Aber nicht nur das – Tap Dance ist einfach etwas ganz besonderes: musikalischer Ausdruck durch Bewegung, getanzte Perkussion. Eine Freundin formulierte es vor vielen Jahren so: Was Tap Dance so faszinierend, so spannend und entspannend macht, dass man nicht mehr damit aufhören möchte, lässt sich schwer in Worte fassen, aber man kann es ganz genau fühlen.
Die stepwerkstatt existiert eigentlich seit 1995, erhielt ihren Namen jedoch erst 5 Jahre später in Bielefeld. 2005 verlagerte sie ihren Hauptsitz nach Göttingen. Im Jahr 2008 spülte mich das Leben nach Wilhelmshaven und da steppe ich nun an der Wasserkante.

* Eigentlich ist die genaue Bezeichnung „Tap Dance”, nach dem englischen „to tap on something” = „mit den Fingern, Füßen auf etwas klopfen”. Im deutschen Sprachraum hat sich die Bezeichnung „Steptanz” etabliert, was zu früheren Zeiten mit einfachem p geschrieben wurde. Richtig nach aktueller Rechtschreibung wäre, das Wort mit doppeltem p, also „Stepptanz”, zu schreiben. Einige Tänzer behalten jedoch stur die alte Schreibweise als eine Art Eigennamen bei, so auch ich. Gelegentlich hört man den Ausdruck „step dance”, eine Bezeichnung, die es in Fachkreisen nicht gibt.